Wände und Decken streichen

Regelmäßige Renovierungsarbeiten sind wichtig, um die Wohnung beziehungsweise die eigenen vier Wände zu pflegen und eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Dazu gehört unter anderem das Streichen von Wänden und der Decke.

Die tägliche Nutzung hinterlässt besonders auf Decken und Wänden ihre Spuren, die mit einem neuen Anstrich schnell beseitigt sind. Wände streichen zählt dabei genauso wie die Decke streichen zu den Arbeiten, die selbst oder durch eine Fachfirma ausgeführt werden können.

Decke und Wände streichen in Eigenleistung

Mit ein bisschen handwerklichem Geschick kann man Wände und Decke streichen ohne einen Handwerker beauftragen zu müssen. Wichtig dabei ist, dass die Vorarbeiten gründlich ausgeführt werden.

Die Wände sollten von Schmutz, wie zum Beispiel Staub, Spinnweben oder ähnlichem, befreit sein. Um die Fußleisten, die Tür- und Fensterrahmen nicht mit Farbe zu beschmutzen, ist es außerdem wichtig vor dem Wände streichen und Decke streichen diese sorgfältig abzukleben. Dabei empfiehlt es sich hochwertiges Abklebeband zu benutzen, denn damit kann verhindert werden, dass die Farbe unter das Klebeband läuft.

Das Streichen von Wänden und Decken kann von vielen selbst ausgeführt werden. Andere benötigen Hilfe vom Profi.

Das Streichen von Wänden und Decken kann von vielen selbst ausgeführt werden. Andere benötigen Hilfe vom Profi. Foto: Uwe Schlick / pixelio.de

Beim Abkleben der Fußleisten unbedingt das Klebeband nicht komplett aufkleben, sonderen eine Kante lassen, an der die Schutzfolie für den Boden befestigt werden kann.

Für den Boden kann zunächst Malerkrebb ausgelegt werden bevor die Folie über den Boden gelegt wird. Damit wird ein zusätzlicher Schutz besonders bei hochwertigen Böden geschaffen werden. Anschließend kann das Decke streichen sowie das Wände streichen beginnen.

Die Reihenfolge der Arbeiten und das Material

Wände und Decke streichen kann erheblich erleichtert werden, wenn man hochwertige Farbe verwendet. Beim Kauf unbedingt auf die Deckkraft und die Konsistenz achten.

Eine teurere Farbe kann ein mehrmaliges Überstreichen ersparen. Dies bedeutet weniger Arbeit und letztenendes niedrigere Kosten, da weniger Farbe nötig ist.

Beginnen sollte man mit dem Decke streichen. Dies empfiehlt sich bei Tageslicht durchzuführen, da besonders bei weißer Farbe im Scheinwerferlicht Schatten entstehen, die die Decke bei Tageslicht ungleichmäßig erscheinen lassen.

Ist die Decke getrocknet können die Ränder abgeklebt werden und das Wände streichen kann beginnen. Zuerst die Kanten und Ränder mit einem Pinsel vorstreichen, dies gilt natürlich auch beim Decke streichen, und anschließend mit der Rolle die großen Flächen streichen.

Das Abklebeband sofort nach dem Decke und Wände streichen entfernen, um zu verhindern, dass sich das Band mit der Farbe verbindet.

Einen Handwerker beauftragen

Fehlt die Zeit oder das handwerkliche Können, kann auch ein Handwerker beauftragt werden. Dabei sollte man sich mehrere Angebote für Wände und Decke streichen einholen. Ein Angebot mit Festpreis oder nach Quadratmetern, in denen alle Arbeiten, auch die Vorbereitung, und die Farbe enthalten sind, ist die übliche Variante. Die Farbe zum Wände streichen kann meist frei gewählt werden.

Angebote von professionellen Maler kann man sich beispielsweise über einen Dienst zur Angebotsvermittlung kostenlos einholen.

Tapezieren leicht gemacht

Wenn man die eigenen vier Wände renovieren oder neu gestalten möchte, ist das Tapezieren der Wände eine gute Möglichkeit, um „frischen Wind“ in den Wohnraum zu bekommen.

Die Möglichkeiten, die das Tapezieren bietet sind unbegrenzt. Von Raufasertapete, die anschließend in gewünschter Farbe gestrichen wird bis zur Fototapete ist alles möglich.

Beim Tapezieren ist es allerdings wichtig die Vorbereitung gründlich zu erledigen und sorgfältig zu arbeiten, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Vorbereitung zum Tapezieren

Zunächst sollten vorhandene Tapeten gründlich entfernt werden, was mit Tapetenlöser möglich ist. Diese Arbeit nimmt einige Zeit in Anspruch, sorgt aber dafür, dass sich die neue Tapete optimal an die Wand bringen lässt und keine Unebenheiten durchgedrückt werden.

Der nächste Schritt ist die Grundierung. Diese wird mit einem großen Pinsel oder einer Sprühflasche aufgetragen und sorgt für eine optimale Haftung nachdem die Wand von Staub und anderen Unreinheiten befreit wurde. Sind diese Arbeiten abgeschlossen kann das tapezieren beginnen.

Die Wahl der Tapete und das Tapezieren

Bei der Wahl der Tapete empfiehlt es sich auf Qualität zu achten. Mittlerweile sind immer mehr Vliestapete zu bekommen. Diese haben den großen Vorteil, dass Einwirkzeiten nicht mehr beachtet werden müssen.

Die Wand wird mit entsprechendem Kleister bestrichen und die Vliestapete zieht sich wie von selbst an der Wand fest. Dadurch entstehen keine unschönen Luftblasen und man erhält ein optimales Ergebnis.

Bei Papiertapete wird der Kleister auf die Tapete aufgetragen und die vorgegebene Einwirkzeit sollte unbedingt beachtet werden.

Beim Tapezieren sollte von oben nach unten gearbeitet werden und mit einem Tapzierspachtel von Innen nach Außen gestrichen werden.

Zudem ist es besonders wichtig die erste Bahn mit Wasserwaage auszurichten. Diese sollte unbedingt gerade sein, da sonst jede nachfolgende Bahn schräg wird.

Neben der Arbeit selbst ist es wichtig darauf zu achten, dass der Raum nicht zu kalt und nicht zu warm ist. Außerdem sollte kein Durchzug entstehen, der die Tapete wieder von der Wand holen würde.

Das Tapezieren erfordert ein wenig handwerkliche Begabung und sollte daher unbedingt in Ruhe und mit hochwertigem Material ausgeführt werden. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass man sich später über das Ergebnis ärgert.

Besser einen Handwerker

Wenn man keine Zeit hat oder das notwendige handwerkliche Talent fehlt, empfiehlt es sich einen Handwerker zu beauftragen.

Allerdings lohnt es sich in diesem Fall mehrere Angebote einzuholen. Ein Festpreis inklusive des Materials und der Vorbereitung zum Tapezieren kann sich lohnen, um die Kosten so niedrig wie möglich zu halten.

Wie finde ich den richtigen Malerbetrieb?

Soll die eigene Wohnung renoviert werden, dann stellt sich schnell die Frage, welcher Malerbetrieb denn der richtige für die Beauftragung der Arbeiten ist.

Pinsel mit roter und blauer Farbe

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den richtigen Malerbetrieb zu finden. Foto: RainerSturm / pixelio.de

Die Arbeiten kosten je nach Umfang viel Geld und es ist verständlich, dass man natürlich keine bösen Überraschungen erleben möchte, wenn der Maler sein Werk verrichtet hat.

Aber wie finde ich den richtigen Malerbetrieb für die Renovierung?

Freunde fragen

Im Freundes-, Bekannten- oder möglicherweise Kollegenkreis nach einem empfehlenswerten Malerbetrieb zu fragen, kann eine gute Lösung sein. Diese Menschen haben mit dem Maler schon Erfahrungen gemacht und können sowohl zur Qualität der Arbeiten als auch zu Preisen und Geschwindigkeit bei der Bearbeitung der Aufträge durch den Maler eine Menge sagen.Also ruhig einmal im Freundeskreis – zum Beispiel auch als Rund-Mail im sozialen Netzwerk – nach einem empfehlenswerten Betrieb fragen.

Besonders sinnvoll ist es natürlich, die Freunde zu befragen, die im Hinblick auf die Malerarbeiten ähnliche Aufträge vergeben haben. Viele Maler haben sich auf bestimmte  Arbeiten spezialisiert, sind dafür in der Ausführung anderer Arbeiten weniger geübt. Gezielte Suche nach dem passenden Maler sollte also schon sein.

Auftragsdienste im Internet

Im Internet bieten viele Handwerker – auch der Malerbetrieb – gerade in Zeiten schlechter Auftragslage ihre Dienste an. Hier kann man einen Auftrag einstellen und den Malerbetriebe mit dem besten Gebot beauftragen.

Vorsicht allerdings, denn das Problem liegt darin, dass man durch eine solche Versteigerung eines Auftrags auch an einen weniger guten Malerbetrieb geraten kann. Um dem vorzubeugen, sollte man nicht gleich die Renovierung der gesamten Wohnung versteigern, sondern sich auf ein Zimmer – beispielsweise das Gästezimmer – beschränken, um vom Maler einen Eindruck über seine Qualität und Arbeitsweise allgemein zu gewinnen.

Zudem gibt es Auftragsdienste, die ohne Versteigerung funktionieren und durch welche man verschiedene Angebote erhält, die man in Ruhe und unverbindlich vergleichen kann.

Branchenbücher online

Eine weitere Möglichkeit, an einen Malerbetrieb zu gelangen, kann in der Suche im Branchebuch online liegen. Malerbetriebe haben hier oftmals auch ihre Webpräsenzen hinterlegt und man kann schon einen ersten Eindruck vom Malerbetrieb gewinnen.

Nicht selten hat ein Malerbetrieb mit Webpräsenz auch einige Referenzen auf dieser Seite veröffentlich und man gewinnt einen Einblick, wie der Maler sein Handwerk beherrscht.

Durch Kontaktadressen kann man sich dann auch ein Angebot erstellen lassen und hat so eine ungefähre Vorstellung von den Kosten, die der Maler veranschlagt.

Fassade streichen

Die Fassade eines Hauses ist ein Aushängeschild für jeden Hausbesitzer, deshalb sollte diese immer gut gepflegt sein. Ein regelmäßiger Anstrich gehört dazu. Ein guter Anstrich ist sehenswert und schützt die Bausubstanz.

Fassade streichen in Eigenarbeit

Viele Hausbesitzer neigen oft dazu, Geld zu sparen und die Fassade selbst zu streichen. Sobald dieser Schritt in Betracht gezogen wurde, ist früh zu überlegen, welche Punkte beachtet und welche Vorarbeit geleistet werden müssen, damit nichts vergessen wird.

Fassade wird renoviert und hat ein Gerüst.

Mit Hilfe des Fachmanns gelingt der Anstrich der Fassade und man spart sich Zeit und Nerven. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Ein großer Zeitaufwand und viel Arbeit kommen beim streichen der Fassaden auf den Hausbesitzer zu. Mit diesem eigenständigen Aufwand spart jeder Hausbesitzer viel Geld.

Vorarbeit der Fassade

Jeder Hausbesitzer muss einplanen, dass das Ergebnis fehlerhaft werden kann und nicht so perfekt, wie vom Fachmann. Wer dennoch eigenhändig die Fassade streichen möchte, muss im Vorfeld einige wichtige Arbeiten an der Fassade erledigen.

Mängel in der Fassade müssen beseitigt werden. Das können Risse in der Wand sein, oder Farbe, die abblättert. Jede Menge Wasser und Masse zum Spachteln sind notwendig.

Sind Risse und Löcher verputzt, muss die Fassade mit Wasser und einer Drahtbürste gründlich gereinigt werden. Jetzt heißt es abwarten.

Die Fassade muss vor dem Streichen vollkommen trocken sein. In der Zeit des Wartens können die benötigten Arbeitsgeräte und ein Gerüst besorgt und aufgestellt werden. Die Farbe für die Fassade aussuchen und darauf achten, dass die Farbe für den Außenanstrich geeignet ist. Es genügt nicht, die Hauswand einfach zu streichen, es muss nach dem ersten Anstrich ein Zweiter erfolgen.

Fachmännischer Anstrich

Wer sich allerdings jede Mühe und vor allem Stress ersparen möchte, sollte die Hilfe von einem Fachmann in Anspruch nehmen. Somit bleibt dem Hausherrn lediglich die Farbe zu bestimmen.

Der Fachmann hat zum Streichen der Fassaden alles Notwendige zur Hand und bringt das Gerüst gleich mit. Sicherlich ist der Kostenfaktor höher, dennoch kann mit sauberer und fachmännischer Arbeit gerechnet werden.

Die Preise für einen Fachmann schweben sicher in anderen Dimensionen als in Eigenarbeit, da es auf die Größe der Fläche, Anfahrt und das Team der Maler ankommt. Man spart sich aber Zeit und Nerven.