Streichen

Wände streichen – Richtig streichen Schritt für Schritt

Wände und Decken kann der wirklich geübte Heimwerker selber streichen. Laien wird empfohlen, einen Profi ranzulassen, um ein erstklassiges und sauberes Ergebnis zu erzielen. Möchten Sie Ihre Wände streichen, finden Sie hier eine Schritt für Schritt Anleitung mit Streichen Tipps rund um das Thema „Richtig Streichen“ – mit einem Blick auf die Wandfarbe Farbpalette, das Thema Wandfarbe kaufen, Vorbereitungen, Grundierung bis zum eigentlichen Streichen der Wände. Sie möchten Tapezieren? Dann bitte hier entlang.

1. Wandfarbe kaufen – Wandfarbe farbpalette

Zunächst sollten Sie überlegen, welche  Wandfarbe für Ihr Wohnzimmer, Schlafzimmer & Co. die richtige Wahl  ist. Und diese Farbwahl ist gar nicht so leicht, denn die Wandfarbe Farbpalette ist so groß, dass keine Wünsche ungehört bleiben. Hier sind einige Tipps, damit Ihnen die Wahl leichter fällt und Sie die geeignete Wandfarbe kaufen können.

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1. Schritt: Wandfarbe kaufen. Nicht so einfach, denn die Wandfarbe Farbpalette ist ganz schön groß.

Dispersionsfarbe Oder Latexfarbe

In Innenräumen gehören so genannte Dispersionsfarben zum Standard. Ihr großer Vorteil: Sie können für jeden Untergrund und sogar Tapeten verwendet werden. Bevor Sie jetzt aber beherzt zu einer Dispersionsfarbe greifen, sollten Sie zunächst festlegen, wo die Wandfarbe eingesetzt wird, da es drei unterschiedliche Nassabriebklassen gibt – je nach Belastung. Während die Klasse 1 die beste und strapazierfähigste Dispersionsfarbe darstellt, ist die Klasse drei für wenig beanspruchte Wände ausreichend. Dispersionsfarbe kann in allen Räume eingesetzt werden.

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Die Vorteile von Dispersionsfarbe

  • Wasserverdünnbar
  • Umweltfreundlich
  • Hohe Deckkraft, dickschichtig
  • Schnell trocknend
  • Geruchsarm
  • Abwaschbar

Latexfarben gelten als qualitativ besonders hochwertig und sind sozusagen der Porsche unter den Wandfarben. Sie weisen einen besonders Bindemittel- und Weißpigmentanteil auf. Sie sind besonders für beanspruchte Wände geeignet und werden daher häufig in Flur oder Küche eingesetzt.

Die Vorteile von Latexfarbe 

  • Wasserverdünnbar,
  • Umweltfreundlich
  • Hohe Widerstandskraft
  • Strukturerhaltend, dünnschichtig
  • Gut deckend

Matt, Seidenglanz oder Hochglanz?

Matte Wandfarben für den Innenanstrich haben einen besonders hohen Anteil an Füllstoffen, die im getrockneten Zustand das Licht brechen. Das Ergebnis – der Farbton erscheint heller und freundlicher. Bei Seidenglanz- und Glanzfarben stellt sich genau der umgekehrte Effekt ein.

Die Farbwahl – Wandfarbe farbpalette

Weiße Dispersionsfarbe können Sie mit den unterschiedlichsten Farbtönen zur Wunschfarbe anmischen. Allerdings empfehlen wir, dies in einem Fachhandel – oder gleich vom Fachmann – machen zu lassen, da nur so garantiert ist, dass Sie exakt den gleichen Farbton erhalten, sollten Sie die Farbe nochmals nachkaufen wollen. Im Folgenden erfahren Sie, für welchen Raum Sie welche Wandfarbe kaufen sollten.

Welche Wandfarbe passt in welche Räume?

  • Wohnzimmer:  Warme Farben Braun, Beige, Orange- und Gelbnuancen. Als Akzente kräftige Farbtöne wie Grün, Rot oder Beerentöne.
  • Schlafzimmer: Natürliche Farben wie Beige, Erdbraun, helles Grün oder gedeckte Blautöne.
  • Esszimmer: Harmonische Farben wie  warmes Gelb, Rot und Orange.
  • Küche:  Intensive Wandfarben wie ein Nachtblau, Bordeauxrot oder Petrol.  Alternativ Türkis in Verbindung mit einer weißen Küche.
  • Flur. Helle Farbtöne wie Weiß, Creme, Beige oder auch Gelb. Alternativ (bei größeren Fluren) auch kühle Farben wie Hellgrau oder Mittelblau.
  • Arbeitszimmer. Farben wie Türkis, Gelb und Grün zur Unterstützung der Konzentration. Alternativ und ruhiger wirkt Grau.
Die richtige Menge
Als Orientierungshilfe, damit Sie die richtige Menge Wandfarbe kaufen können, gilt: 10 Liter Farbe reichen etwa für 50-60 Quadratmeter Rauhfaserfläche.

2. Das richtige maler werkzeug – Pinsel, Farbwalze & Co.

  • Die Wände streichen Sie am besten mit einer Farbwalze, die mit Lammfell oder Schaumstoff überzogen ist. Für die Decken wird der Griff ganz einfach mit einer Teleskopstange verlängert. Mit Hilfe eines Streichgitters können Sie die Farbe besonders gleichmäßig in die Rolle einarbeiten.
  • Für schwierig zu erreichende Stellen, wie Ecken oder Fenster, werden Pinsel verwendet. Hier eignen sich beispielsweise sogenannte Heizkörperpinsel oder kurze, flache Pinsel. So geht richtig streichen.
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Richtig Streichen beginnt mit der Auswahl des geeigneten Werkzeugs. Verschiedene Pinsel, eine Farbwalze, Malerkrepp und Abdeckfolie gehören zur Grundausstattung.

3. Vorbereitung

Bevor Sie mit dem Wände Streichen beginnen, müssen einige Vorbereitungen getroffen werden, um die Wand optimal auf die Farbaufnahme vorzubereiten und Möbel und Böden vor Farbspritzern zu schützen.

  •  Decken Sie die Möbel und Böden mit Malervlies oder bestimmten Folien ab.
  • Kleben Sie Flächen an der Wand, die nicht gestrichen werden sollen, mit etwas Malerkrepp ab. Dazu gehören zum Beispiel Steckdosen und Lichtschalter.
  • Streichen Sie zunächst mit einem dunklen, trockenen Tuch über die Wandfläche. Befindet sich ein kreidiger und sandiger Abrieb am Tuch, müssen Sie zunächst grundieren.
  • Reinigen Sie die Wände mit einer Bürste und viel Wasser, um so Altanstriche zu entfernen.
  • Bessern Sie Unebenheiten wie Dübellöcher, Risse oder andere Stellen mit etwas Fugenmasse aus bis die Wandfläche ganz glatt ist.

4. wände grundieren

Sollte Sie beim Test mit dem dunklen Tuch gemerkt haben, dass sich sandiger oder kreidiger Abrieb am Tuch befindet, müssen Sie die Wände zunächst grundieren. Hierzu nutzen Sie Tiefgrund, da sich die Wände sonst zu stark mit der Wandfarbe vollsaugen. Den Tiefgrund tragen Sie einfach mit einem Flächenpinsel auf. Erst jetzt kann das Projekt „Wände streichen“ so richtig losgehen.

Die richtige Temperatur
Am besten streichen Sie bei normaler Raumtemperatur. Zugluft und zu kalte oder zu warme Räume könnten zu Ungleichmäßigkeiten auf den gestrichenen Flächen führen. Bitte warten Sie daher im Winter etwas mit dem Lüften. 

5. Los geht’s – Richtig Streichen

  • Richtig streichen: Beginnen Sie mit dem Farbanstrich zunächst an der Decke, damit nachträglich keine Tropfen auf den Wänden landen.
  • Danach nehmen Sie sich die Ecken des Raumes vor. Bitte beachten Sie dabei, immer vom Fenster aus zu streichen. Für besonders kleine und schwer zu erreichende Flächen in Ecken, Fußleisten und Heizkörpern nutzen Sie am besten einen Pinsel.
  • Jetzt beginnt das Projekt „Wände streichen“. Zum Wände Streichen nehmen Sie Farbe auf und streifen Sie dann über dem Abstreifgitter ab.anach nehmen Sie sich die Ecken des Raumes vor. Bitte beachten Sie dabei, immer vom Fenster aus zu streichen.
  • Streichen Sie die Wände zunächst in Längsrichtung, dann quer und zum Abschluss nochmals in Längsrichtung mit einer geraden Überlappung. So wird die Farbe besonders gleichmäßig verteilt. Richtig Streichen ist gelernt.
  • Fertig oder Pause benötigt? Dann sollten Sie sich abschließend um das Werkzeug kümmern. Hierzu wickeln Sie Pinsel und Farbrollen bitte über Nacht in etwas Frischhalte- oder Alufolie ein, bevor Sie weitermachen oder die Werkzeuge auswaschen.
  • Je nach Herstellerangaben benötigt die Wandfarbe unterschiedlich lange zu Trocknen.
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